DER BESUCH
So erleben Sie eine Château-Besichtigung mit Verkostung
Vom Spaziergang durch die Weinberge über den Keller bis zum Verkostungsglas — wie ein Besuch auf einem Weingut in Saint-Émilion tatsächlich abläuft.
Saint-Émilion-Weintouren auf GetYourGuide ansehen ↗Es beginnt in den Weinbergen
Eine Château-Besichtigung startet in der Regel im Freien, zwischen den Reben, wo der Guide das Terroir des Weinguts erläutert — die kalkhaltigen Tonböden, das Plateau oder die Hänge — sowie die Rechtsufrige Cuvée aus Merlot und Cabernet Franc. Dieser Teil verbindet das, was Sie verkosten werden, mit dem Ort, an dem es wächst, und genau deshalb übertrifft eine geführte Tour das bloße Glas Wein an der Bar: Sie lernen, den Wein zu lesen, bevor Sie ihn trinken — stehend auf dem Boden, der ihn hervorgebracht hat.
Hinab in den Keller
Die Besichtigung führt dann in den Chai — den Keller — oft die kühlen, feuchten, in den Kalkstein gehauenen unterirdischen Galerien, die Saint-Émilion seinen besonderen Charme verleihen, gesäumt von Eichenfässern, in denen der aktuelle Jahrgang reift. Der Guide erklärt Ihnen, wie der Wein entsteht und reift — von der Gärung über das Fass bis zur Flasche. Zwischen den Fässern in einer in den Fels gehauenen Galerie zu stehen, während die Temperatur sinkt und der Duft von Eiche und Wein Sie umgibt, gehört zu den stillen Genüssen des Tages.
Die Verkostung
Dann folgt die Verkostung selbst: in der Regel mehrere Weine, manchmal über verschiedene Jahrgänge oder Weingüter hinweg, bei Halbtagestouren oft begleitet von lokalem Käse und Wurstwaren. Der Guide führt Sie durch das, worauf Sie achten sollten — die Farbe, die Aromen, die weiche Merlot-Frucht und die Struktur — und da ein Fahrer das Steuer übernimmt, können Sie tatsächlich trinken statt spucken, auch wenn Spucknäpfe bereitstehen, falls Sie es langsamer angehen möchten. Das ist das Herzstück des Tages.
Eine Flasche kaufen
Weingüter und Dorfläden verkaufen direkt vor Ort – wenn Sie ein Wein überzeugt, können Sie in der Regel ein oder zwei Flaschen mit nach Hause nehmen. Das ist ein weitaus schöneres Souvenir als alles aus einem Geschenkeladen, und oft ein Wein, den Sie anderswo nicht so leicht finden. Es besteht keinerlei Verpflichtung, und ein guter Guide übt keinen Druck aus – doch die Möglichkeit, direkt an der Quelle zu kaufen, aus genau dem Keller, durch den Sie gerade gegangen sind, gehört zum Reiz eines Saint-Émilion-Tages.